Expressfähre Bonn
Elektrische Schnellfähren auf dem Rhein als neuer Baustein für den Bonner Nahverkehr.
- Status
- In Arbeit
- Kategorie
- Business
- Begonnen
- November 2025
- Tags
Welches Problem löst die Idee?
Bonn wächst entlang des Rheins, aber der Fluss trennt mehr, als er verbindet. Brücken und Straßen sind zu Stoßzeiten voll, und künftige Sanierungen wie an der Nordbrücke werden die Lage verschärfen. Orte wie der Bonner Bogen oder der UN-Campus sind schlechter angebunden, als sie es sein könnten.
Die Idee: die Wasserstraße Rhein nicht nur für den Durchgangsverkehr der Binnenschifffahrt nutzen, sondern für die Menschen in Bonn.
Die Idee
Elektrische Expressfähren pendeln zwischen bestehenden Anlegern und ergänzen Bus und Bahn:
- ÖPNV stärken: als Zusatz zu Bus und Bahn, teils als Alternative zu einer Seilbahn
- Autoverkehr ersetzen: mit Park & Ride an den Anlegern
- Brücken und Tunnel entlasten: auch während künftiger Sanierungen
- Orte besser anbinden und neue Orte erschließen
Warum jetzt?
Elektrofähren sind in den letzten Jahren deutlich günstiger geworden, fahren CO₂-frei und leise. Moderne Tragflächenboote sind mit rund 45 km/h viel schneller als klassische Rheinschiffe.
Warum gerade hier?
- Unabhängig vom staugeplagten Straßennetz
- Gegenüber dem Bus: keine zusätzliche Last auf der Straße
- Gegenüber Bahn oder Seilbahn: kein Streckenbau, keine neuen Flächen, keine Konflikte mit Anwohnern
- Vorhandene Anleger können genutzt werden
Vorbilder gibt es bereits, etwa in Hamburg, Stockholm, Hongkong und Sydney.
Stand
- Businesscase-Analyse, unter anderem elektrisches Tragflächenboot (Candela P-12) im Vergleich zu konventionellen Antrieben
- Verkehrsträgervergleich: Bus, Bahn, Seilbahn und Fähre
- Gespräche mit Stadtverwaltung, Verkehrsverbund und Öffentlichkeit, Fachbeiträge und Presse
- Teilnahme an der Konferenz „Innovative Verkehrsträger im ÖPNV“
Offene Fragen
- Wie sieht ein sinnvolles Zielnetz aus: welche Anleger, welche Takte?
- Ladeinfrastruktur, Kapazität und erwartete Auslastung
- Investitionsvolumen, Partner und Fördermöglichkeiten von Land, Bund und EU
- Was braucht ein Proof of Concept?